BMW Motorrad Days 2017 in Garmisch

Make life a ride oder wie in geordneten Bahnen gefeiert wird

Sollen wir oder sollen wir nicht? Das war die große Frage. Als dann die Einladung kam, am Event aktiv teilzunehmen, war die Entscheidung gefallen.

40.000 Gäste. „Internationales Publikum“ bekommt hier einen neuen Stellenwert. Zum Beispiel kam eine kleine Gruppe aus China mit dem Bike nach Garmisch! Neuseeländer, Südafrikaner waren dabei und auch mit 2 Jungs aus Venezuela hab ich gesprochen.

Das Programm war vielfältig und so auch das Publikum. Dass die GS 1200 das meistverkaufte Motorrad in Europa ist, wurde eindrucksvoll bewiesen. Überhaupt haben die Tourenfahrer einen Großteil der über 40.000 Besucher ausgemacht.

Der Anteil der Customizer scheint aber auch hier zu steigen. Schöne Umbauten waren zu sehen und Urban Motors aus Berlin hat sogar vor Ort ein Bike aufgebaut.

Am meisten beeindruckend war das „Motodrom“. Artisten mit alten Indian (Scout) und BMW (R51) in der Todeswand.

Alles in allem ging es außerordentlich zivilisiert zu. Fast ein wenig zu brav für unseren Geschmack. Aber so muss es wohl sein wenn man die breite Masse ansprechen möchte. Oder muss. Der Campingplatz war geordnet, die Bikes hatten ihren eigen Platz. Die Duschen sauber, das Bier war da wenn man es brauchte. Eigentlich nicht schlecht.

Bei einer samstägigen internen BMW-Feier haben wir uns als Bierverweigerer geoutet. Leider ging dieser Trick nicht auf und die Bayern haben mit uns sämtlich vorrätige Flaschen Wein geleert. Wenn es in diesem Spiel einen Sieger gab, dann waren es definitiv nicht wir! Soviel zum Klischee des bayrischen Biertrinkers.

Special thanks to: Wigo & BMW Aftermarket

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