Midnight Garage / Paris

Paris. Stadt der Liebe? Jedenfalls Stadt der Biker. Stadt der Cafe Racer.
Nicht so gross wie Glemseck101, nicht so glamourös wie Wheels & Waves. Dafür mitten in Paris. Pigalle. Die Opiumbars sind zwar schon lange Geschichte, vom Rotlichtviertel ist nicht mehr viel übrig und die gammeligen Gassen werden immer hipper, aber die Gegend ist noch abgefuckt genug um cool zu sein.

Die Location hat von innen gehalten, was sie von aussen schon versprochen hatte. In einem alten Lastenlift wurden unsere Bikes in den ersten Stock verfrachtet. Wir präsentierten unseren Xavier und den BMW Bobber neben der Ed Turner „Kawazaki 1000z, Ezechiell 21, The Sword“ und der Red Rooster von Mokka aus Budapest.

Unter den vielen interessanten Bikes hat (außer unseren) natürlich eine ganz besonders herausgestochen: Saroléa SP7. Das Superbike Manx7 stand nur wenige Schritte von uns entfernt und so wurde erstmals und ernsthaft über E-Motorräder gesprochen. Stundenlang. Sie sieht scharf aus. Sie geht. Sie geht richtig! Auf der Isle of Man beste Figur gemacht, wird nun über die nächsten Schritte nachgedacht.

Neben recht namhaften Ausstellern waren auch einige weniger bekannte dabei. Was uns aufgefallen ist: Verarbeitungsqualität scheint sehr oft kein Kriterium zu sein und coole Sprüche zählen mehr als saubere Schweissnähte.
Da gab es die industriell gefertigten Motorräder. Triumph, Moto Guzzi und Harley Davidson. Auch einige interessante Pop-up Stores wie den Gentleman Bastards aus Biarritz oder Roars Original aus Japan waren da. Ein weiteres Highlight: Unser Highriser! Gedacht um in der Stadt flexibler unterwegs zu sein, hat das Bike so grossen Anklang gefunden, dass es einen Ehrenplatz im Foyer erhielt.

Das Rahmenprogramm: Streetfood und genügend Bier. Auf der Bühne haben sich DJ und Live Band abgewechselt, Knight Contest (mit Lanzen auf Mopeds – gegeneinander!), ein Boxkampf und ein chilliges Kids Race zum Sonntag Brunch wurden gut in Szene gesetzt.

Cafe Racer in den Strassen von Paris gehören zum täglichen Bild. Überrascht hat die hohe Anzahl weiblicher Rider. Und der Style. Ob Graz den Rückstand aufholen wird? Wir sind bereit.

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